Etiket arxivi: SYMBOL DES LEBENS

SYMBOL DES LEBENS

SYMBOL DES LEBENS

14 Februar 2026,
die Hauptstadt Aserbaidschans,
die Stadt Baku.
Früh am Morgen
von neben den „Flammentürmen“
stieg ich in die „Linie Nummer 10“…
Zu meiner Rechten der Verkünder der Welt;
der „Fernsehturm“,
zu meiner Linken die „Flammentürme“…
Während wir hinabfahren,
rechts von mir der „Märtyrerfriedhof“,
eine Moschee, die Standseilbahn,
das Haus des Helden Ziya Bünyadov,
das „Teletheater“…
Dann Enge;
ein steiniger, holpriger Weg…
das Café „Yolki-palki“,
die Scheich-Schamil-Straße,
der „Azneft-Platz“,
wieder rechts von mir das blaue Kaspische Meer,
links von mir „Die vier Jahreszeiten“…
Wieder bleibt links der „Jungfrauenturm“…
In seinem Schoß die Wunde der Jahre;
die Kirche des Heiligen Apostels Bartholomäus,
in der Ferne;
an der Kreuzung der Straßen Pervimayski und Karganov die Synagoge der Juden,
gleich daneben die Kerbalayi-Abdullah-Moschee,
ein wenig später die Synagoge der Bergjuden, gesondert…
Während diese Bilder durch meine Gedanken ziehen, biegt der Bus ins Stadtzentrum ab – ich verabschiede mich vom „Neftyannik“,
meine „Blauäugige“ bleibt zurück…
„Dinamo“ und „API“ bleiben rechts von mir,
„Dzerzhinski“, „26er“, die Nationalbibliothek fallen auf meine linke Seite…
Das Musiktheater von Raschid Behbudov bleibt rechts…
Links, an der belebtesten Stelle der Nizami-Straße – im Herzen Bakus – die Kirche des Heiligen Gregor…
Rechts von mir – in der 28.-Mai-Straße (ehemals Telefonnaya) steht die lutherische Kirche wie ein wahrer „Erlöser“…
Wir überqueren rasch die 28.-Mai-Straße,
biegen von Mirza Agha Aliyev nach rechts ab,
vor dem Konservatorium steht Üzeyir Bey,
gegenüber der Nationalbank bleibt der große Führer,
links hinten…
Vor der Metrostation 28. Mai hält der Bus kurz…
Rechts von mir bleibt „AZI“, links der „Bahnhof“…
Wer einsteigt, steigt ein, wer aussteigt, steigt aus…
Wir setzen unseren Weg fort…
Von der Puschkin-Straße biegen wir nach rechts ab;
links bleibt der große Samad Vurgun,
rechts der Ort des „Baku-Hotels“…
Halt, „Nummer 10“! Halt!
Als hätte der Fahrer meinen Ruf gehört,
beschleunigt er…
Wieder fahren wir hinaus zum „Neftyannik“…
Puschkin bleibt links,
„Domsowet“ rechts…
Wir erreichen den „Seehafen“ und biegen nach links ab,
das blaue Kaspische Meer bleibt rechts…
In der Ferne, im Schoß des Meeres, badet die Sonne!
Das blaue Auge meines Kaspischen Meeres ist zu einer blutroten Schale geworden!
Wir erreichen den Siegespark und biegen nach links ab,
der Siegesbogen bleibt rechts, zurück…
Wir fahren geradeaus, immer geradeaus…
Vom Ort der Gagarin-Brücke –
über die Afiyeddin-Dschalilow-Straße…
Das „Entbindungsheim“ bleibt rechts,
das Krankenhaus der Ölarbeiter links…
Mein Ahnherr Schah Chätai bleibt links,
das Gericht der Gerechtigkeit rechts…
Wir fahren geradeaus über die Chodschali-Allee…
Links von mir die Metrostation Chätai,
rechts der Tempel der Chemiker;
Mendelejew, Məmmədəliyev – es gibt eine Ähnlichkeit…
Wir fahren geradeaus, immer geradeaus…
Links hinten;
die Statue einer Frau, die ihr Kind Gott übergibt,
klagend, bleibt zurück…
Wieder wenden wir uns dem Kaspischen Meer zu…
Die purpurrote Sonne glüht am Horizont…
Die Brust der Nacht wird aufgerissen…
Die Arme des roten Schimmers strecken sich in den Schoß der Nacht,
der Himmel nimmt eine seltsame Farbe an –
eine Mischung aus Blau und Rot…
Ich möchte den Himmel näher sehen:
„Halt, halt!“ – sage ich zum Fahrer…
Unter dem Vorwand einer Haltestelle will er nicht anhalten…
Ich gehe zur Tür, lege meine Hand an den Mund,
tue so, als müsste ich mich übergeben…
Der Fahrer hält sofort den Bus.
Ich steige sogleich in die „Nummer 11“…
Mein Geist schreitet dem Meer entgegen…
Der Himmel ist klar, die Luft leicht kühl…
Der Morgenwind weht vom Meer in mein Gesicht.
Links vor mir, ganz nah,
fällt ein heller Stern in mein Auge…
Ich gehe zum Meer hin und erreiche ihn direkt.
Ein seltsames Gebäude; eine Säule, die sich in den Himmel dreht…
Ganz oben leuchtet wie ein Stern das „Symbol des Lebens“…
Es hat Farbe von der Sonne angenommen;
weder rot noch rosa noch orange…
Seine Farbe ist sehr eigenartig,
ganz wie die Welt selbst…
Ich gehe dem Meer entgegen,
auf meinem Weg sitzt eine alte Frau,
vielleicht achtzig Jahre alt,
ärmlich gekleidet…
Vor ihr 3–4 gelbe Zitronen,
5–6 Bündel Petersilie…
„Was ist das für ein Gebäude, gute Frau?“ – frage ich die Alte.
Im Zwielicht des Morgens öffnet sich auch ihr Blick…
„Ich bin nicht die Dame, schau, sie ist es!“ –
auch mir, mit grauem Bart, öffnet sich der Blick…
„Es ist die Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria…“

14 Februar 2026, Baku (06:41)
Autor: Zaur USTAC

Articles by Zaur Ustac

Daha çox məlumat burada

ZAUR USTACIN YAZILARI

Oxuyun >> Gözündə tük var

Zaur Ustacın şeirləri haqqında

YAZARLAR.AZ

I>>>>>>BU HEKAYƏNİ MÜTLƏQ OXU<<<<<<I

I>>Mustafa Müseyiboğlu adına kitabxana<<I